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Testbericht_04.05.2021
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Dartsch Scientific GmbH ๏ Auf der Voรhardt 25 ๏ D-49419 Wagenfeld Auf der Voรhardt 25 D-49419 Wagenfeld, Germany Wassermatrix AG Blegistrasse 1 Fon: +49 5444 980 1322 Mobil: +49 151 2272 1294 CH- 6343 Rotkreuz, Schweiz Email: info@dartsch-scientific.com Web: www.dartsch-scientific.com
- Mai 2021
TESTBERICHT Fรถrderliche Wirkeffekte des Tesla Experimentier-Sets auf Zellebene
Hintergrund und Fragestellung Das Tesla Experimentier-Set der Firma Wassermatrix AG aus CH- 6343 Rotkreuz in der Schweiz wird auf der Homepage (www.wassermatrix.ch) so beschrieben, dass es รผber die Handsonde Wasser informieren bzw. strukturieren oder energetisieren kann. Das solcher- maรen energetisierte Wasser wird dann durch Trinken dem Kรถrper zugefรผhrt. Dadurch werden die kรถrpereigenen Energiefelder aktiviert und die Selbstheilungskrรคfte werden an- gesprochen. In diesem Zusammenhang ist zu berรผcksichtigen, dass der Mensch โ in Abhรคngigkeit vom Lebensalter โ zu mindestens 70 % aus Wasser besteht, so dass auch die Mรถglichkeit zur direkten Energetisierung des Kรถrperwassers mรถglich ist. Lt. Hersteller โberichten viele Nutzer von erstaunlichen Verbesserungen bei Vitalitรคt, Gesundheit und Wohlbefindenโ. In der vorliegenden Studie wurde mit aktuellen zellbiologischen Testverfahren untersucht, ob das Tesla Experimentier-Set in der Lage ist, ein รberangebot an endogen gebildeten Radikalen zu kompensieren und so einem oxidativen Stress mit einem verzรถgerten Hei- lungsprozess im Gewebe vorzubeugen. Ein solcher lokaler oxidativer Stress im Gewebe spielt beispielsweise bei Entzรผndungsreaktionen oder zellregenerativen Vorgรคngen nach รberbelastung eine wichtige Rolle. Es wurde ebenfalls untersucht, ob das Tesla Experi- mentier-Set einen direkten fรถrderlichen Einfluss auf die Zellregeneration hat bzw. dieser Einfluss auch bei der Zugabe von energetisiertem Wasser erfolgt.
Versuchsaufbau Die Handsonde wurde auรerhalb des Brutschrankes senkrecht mit dem grรผnen Antennen- stab nach unten in ein Tischstativ eingespannt. Behandelte Zellkulturen oder Reagenz- glรคser aus Polypropylen mit dem zu informierenden Wasser wurden kreisfรถrmig direkt um den Antennenstab plaziert (Abb. 1). Die entsprechenden Kontrollen befanden sich fรผr die Zeit der Exposition in einem anderen Raum mindestens 10 m entfernt hinter mehreren Wรคnden. Die Exposition erfolgte bei Raumtemperatur. Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der Voรhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342 Seite 2 von 6
Abb. 1: Versuchsaufbau fรผr die Exposition von funktionalen Neutrophilen zur Untersu- chung der Bildung von endogenen Radikalen (linkes Bild), von Bindegewebsfibroblasten zur Untersuchung der Zellregeneration (mittleres Bild) und der Energetisierung von Kultur- medium fรผr die Zellregeneration der Bindegewebsfibroblasten (rechtes Bild).
Endogene Radikalbildung bei funktionalen Neutrophilen Die hier dargestellten Untersuchungen wurden mit Promyelozyten der Zelllinie HL-60 (ACC-3; ECACC 98070106; Leibniz-Institut DSMZ, Braunschweig) durchgefรผhrt. Die Zel- len wurden routinemรครig in RPMI 1640 mit 10 % Wachstumsgemisch und 0,5 % Genta- mycin kultiviert und in einem Brutschrank bei 37 ยฐC und einer Atmosphรคre aus 5 % CO2 und 95 % Luft sowie nahezu 100%iger Luftfeuchtigkeit inkubiert. Routinemรครig wurden die nicht adhรคrent wachsenden Zellen in Suspensionskulturen kulti- viert. Unter speziellen Kulturbedingungen mit 1,5 Vol% Dimethylsulfoxid wurden die Zellen innerhalb eines sechstรคgigen Zeitraumes zu sog. funktionalen Neutrophilen differenziert. Dies sind Zellen, welche zwar primรคr fรผr die Abwehr von eingedrungenen Fremdkeimen im Blut zustรคndig sind, aber auch aus dem Blut in ein vorgeschรคdigtes und entzรผndetes Ge- webeareal einwandern und dort durch die Bildung von Superoxidanion-Radikalen eine wei- tere Zerstรถrung des Gewebes induzieren und so einen Heilerfolg verzรถgern kรถnnen. Die Untersuchung der endogenen Radikalbildung nach Stimulation wurde bei funktionalen Neutrophilen nach einer einmaligen Behandlung mit den Frequenzen des Tesla Experi- mentier-Sets einen Tag vor dem eigentlichen Test fรผr t = 0 (unbehandelte Kontrolle), 5, 15 und 30 min durchgefรผhrt. Die funktionalen Neutrophilen wurden nach Zentrifugation und mehrmaligem Waschen in Phosphatpuffer durch Zugabe eines Phorbolesters in einem Reaktionsgemisch dazu angeregt, Superoxidanion-Radikale zu bilden. Die Radikale fรผhrten dabei zu einer Spaltung eines ebenfalls dem Versuchsansatz zuge- setzten Tetrazoliumfarbstoffes WST-1 (Sigma-Aldrich, Deisenhofen). Dabei war die Menge der gebildeten Sauerstoffradikale direkt proportional zur Farbstoffspaltung, d. h. je mehr
Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der Voรhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342 Seite 3 von 6
reaktive Radikale vorhanden waren, desto stรคrker war die Farbstoffspaltung und damit auch die รnderung der optischen Dichte (= Farbe). Wurden die von den Zellen gebildeten Radikale durch den Wirkstoff inaktiviert, so verรคnderte sich die optische Dichte weniger stark. Die รnderung der optischen Dichte wurde als Differenzmessung โOD = 450 โ 690 nm zu definierten Zeitpunkten bis 40 min mit einem Elisareader (BioTEK Elx 808 mit Soft- ware Gen 5 Version 3.00) gemessen und mit Microsoft Excel ausgewertet. Es wurden drei unabhรคngige Versuche (n = 3) mit Duplikaten durchgefรผhrt. Die statistische Analyse der Versuchsergebnisse wurde mit dem parameterfreien zweiseitigen Wilcoxon- Mann-Whitney-Test vorgenommen. Ergebnis: Wie in Abb. 2 dargestellt, bewirkte eine zunehmende Expositionszeit mit dem Tesla Experimentier-Set eine abnehmende Bildung der endogenen Radikale. Selbst nach einer kurzen Expositionszeit von nur 5 min kam es bereits zu einer Abnahme der Radikal- bildung um 11,2 ยฑ 5,5 % (Mittelwert ยฑ Standardfehler des Mittelwertes) im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle; die verminderte Radikalbildung betrug bei 30 min Einwirkungs- zeit des Tesla Experimentier-Sets sogar 37,7 ยฑ 7,7 % (Mittelwert ยฑ Standardfehler des Mit- telwertes) im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle. Diese Hemmung der Radikalbildung durch das Tesla Experimentier-Set war fรผr Expositionszeiten โฅ 15 min statistisch hochsig- nifikant (p โค 0,01).
Abb. 2: Darstellung der endogenen Radikalbildung in Abhรคngigkeit von der Expositions- zeit der Zellkulturen mit dem Tesla Experimentier-Set. Die abnehmende Radikalbildung mit zunehmender Expositionszeit ist deutlich erkennbar und fรผr Expositionszeiten โฅ 15 min statistisch hochsignifikant (p โค 0,01; Wilcoxon-Mann-Whitney-Test). Die unbehandelte Kontrolle wurde gleich โ100 %โ gesetzt. Angegeben ist der Mittelwert ยฑ Standardfehler des Mittelwertes von drei unabhรคngigen Versuchen mit Duplikaten. Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der Voรhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342 Seite 4 von 6
Zellregeneration bei Bindegewebsfibroblasten Die Untersuchungen wurden mit Bindegewebsfibroblasten (Zelllinie L-929, ACC-2, Leibniz Institut DSMZ, Braunschweig) durchgefรผhrt. Die Zellen wurden routinemรครig in RPMI 1640 mit 10 % Wachstumsgemisch und 0,5 % Gentamycin in einem Begasungsbrutschrank bei 37 ยฐC in einer Atmospรคre aus 5 % CO2 und 95 % Luft bei annรคhernd 100%iger Luftfeuch- tigkeit kultiviert. Die Bindegewebsfibroblasten wurden in einer Dichte von 100.000 Zellen/ml in die vier Kompartimente eines Silikonrahmens (4 well-culture inserts; ibidi, Grรคfelfing) ausgesรคt. Die einzelnen Kompartimente sind durch einen 500 ยตm dicken Silikonsteg voneinander ge- trennt. Wegen des speziellen Adhรคsionsbereiches des Silikonrahmens haftet dieser fest auf dem Boden einer Kulturschale und bildet so einen zellfreien Raum, den die Zellen nach dem Entfernen des Rahmens durch Teilung und Wanderung neu besiedeln kรถnnen. Nach Erreichen der Konfluenz (= Zellen liegen dicht and dicht) innerhalb von 48 Stunden nach der Zellaussaat wurden die Silikonrahmen mit einer Pinzette vorsichtig entfernt. So wurde ein scharfer Zellrand zwischen den vier Kompartimenten des Rahmens erhalten. Direkt nach dem Entfernen des Silikonrahmens wurden die Zellkulturen einmalig fรผr t = 0 (unbehandelte Kontrolle), 5, 15 und 30 min den Frequenzen des Tesla Experimentier-Sets ausgesetzt und danach im Brutschrank weiter inkubiert. In einer weiteren Versuchsreihe wurden nicht die Zellen, sondern nur das wรคssrige Kulturmedium fรผr t = 0 (unbehandeltes Kontrollmedium), 5, 15 und 30 min den Frequenzen des Tesla Experimentier-Sets ausge- setzt und danach zu den Zellen pipettiert, welche dann ebenfalls im Brutschrank weiter in- kubiert wurden. Es wurde durch mehrfaches Einwickeln in Aluminiumfolie und mรถglichst weit voneinander entferntes Aufstellen im Brutschrank darauf geachtet, dass zwischen den unterschiedlich behandelten Kulturen keine gegenseitige Beeinflussung stattfinden konnte. Nach der weiteren Inkubation im Brutschrank fรผr 20 Stunden wurden die Zellen mit Phos- phatpuffer gewaschen, mit Methanol p.a. fixiert, mit Giemsa-Methylenblau-Lรถsung gefรคrbt, luftgetrocknet und die Breite des noch verbliebenen zellfreien Bereiches am Mikroskop an mindestens 12 Stellen ausgemessen. Insgesamt wurden drei unabhรคngige Versuchsrei- hen (n = 3) durchgefรผhrt. Es wurde die relative Zellregeneration im Vergleich zur unbehan- delten Kontrolle berechnet. Die statistische Analyse der Versuchsergebnisse wurde mit dem parameterfreien zweiseitigen Wilcoxon-Mann-Whitney-Test vorgenommen. Ergebnis: Bereits die morphologische Auswertung der Zellregeneration zeigte eine deutli- che Verbesserung der Besiedlung des zellfreien Raumes durch die einmalige Exposition mit dem Tesla Experimentier-Set (Abb. 3). Dabei machte es keinen Unterschied, ob die Zellen mit dem Kulturmedium oder nur allein das Kulturmedium energetisiert worden war. Die maximale Fรถrderung der Zellregeneration im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle wurde nach der 30minรผtiger Expositionszeit gemessen und lag bei annรคhernd 25 % im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle (Abb. 4). Die Fรถrderung war fรผr Expositionszeiten โฅ 15 min hochsignifikant (p โค 0,01).
Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der Voรhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342 Seite 5 von 6
Abb. 3: Mikroskopische Darstellung der fรถrderlichen Wirkung des Tesla Experimentier- Sets nach 30 min Expositionszeit auf die Zellregeneration kultivierter Bindegewebsfibrob- lasten. (A) Unbehandelte Kontrolle. (B) Effekt nach Exposition von Zellen und Kulturme- dium. (C) Effekt nach Exposition nur allein vom Kulturmedium. Fixierte und angefรคrbte Prรค- parate im Olympus IX-50 mit 10x Planachromat und Olympus E-10 bei 4 Megapixeln Auf- lรถsung im Durchlicht-Hellfeld-Verfahren.
Abb. 4: Wirkung des Tesla Experimentier-Sets auf die Regeneration von Bindegewebs- fibroblasten. Die Stimulierung der Zellregeneration mit zunehmender Expositionszeit ist deutlich erkennbar und fรผr Expositionszeiten โฅ 15 min statistisch hochsignifikant (p โค 0,01; Wilcoxon-Mann-Whitney-Test). Die unbehandelte Kontrolle wurde gleich โ100 %โ gesetzt. Angegeben ist der Mittelwert ยฑ Standardfehler des Mittelwertes von drei unabhรคngigen Versuchen. Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der Voรhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342 Seite 6 von 6
Zusammenfassung und Schlussfolgerungen In den hier durchgefรผhrten tierversuchsfreien Untersuchungen mit kultivierten organspezifi- schen Zellen hat das Tesla Experimentier-Set der Firma Wassermatrix AG seine fรถrderli- chen Eigenschaften auf Zellebene bei nur einer einmaligen Anwendung zeigen kรถnnen. In den durchgefรผhrten Untersuchungen war es in der Lage, endogen gebildete Radikale zur Vermeidung von oxidativem Stress im Gewebe zu reduzieren sowie die Regeneration von Bindegewebsfibroblasten zu stimulieren. Die Verwendung des Produktes kann daher zur Steigerung der Vitalitรคt und des Wohlbefindens bestens empfohlen werden.
Prof. Dr. Peter C. Dartsch Diplom-Biochemiker
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