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Testbericht oxidativer Stress bei Darmepithelzellen_09.06.2023

Dartsch Scientific GmbH ๏‚ž Auf der VoรŸhardt 25 ๏‚ž D-49419 Wagenfeld Auf der VoรŸhardt 25 Wassermatrix AG D-49419 Wagenfeld, Germany Blegistrasse 1 Fon: +49 5444 980 1322 Mobil: +49 151 2272 1294 CH- 6343 Rotkreuz Email: info@dartsch-scientific.com Web: www.dartsch-scientific.com

  1. Juni 2023

TESTBERICHT Wirkeffekte des TESLA Oszillators bei oxidativem Stress

  1. Untersuchungen mit kultivierten Darmepithelzellen bei 3 x 20 min Befeldung/Tag
  2. Hintergrund und Fragestellung Das Tesla Experimentier-Set der Firma Wassermatrix AG aus CH-6343 Rotkreuz in der Schweiz wird so beschrieben, dass es รผber die Handsonde (1) Wasser in einem Glas infor- mieren/strukturieren/energetisieren kann, so dass nach dem Trinken die kรถrpereigenen Energiefelder aktiviert und die Selbstheilungskrรคfte angesprochen werden und (2) auch direkt das Kรถrperwasser (=etwa 60 % des Kรถrpergewichtes) energetisieren kann. In der vorliegenden Studie wurde mit tierversuchsfreien und aktuellen zellbiologischen Testverfahren untersucht, ob das Tesla Experimentier-Set in der Lage ist, einen mรถglichen Radikalรผberschuss aus der Umwelt bzw. Umgebung zu kompensieren und so einen uner- wรผnschten oxidativen Stress zu vermindern. Als Zellkulturmodell wurden kultivierte Darmepithelzellen vom Schwein gewรคhlt. Dieses of- fene System steht direkt in Kontakt mit der Umwelt und ist somit der Primรคrwirkung von Umweltverschmutzung, Nahrungsmittelunvertrรคglichkeiten, Xenobiotika sowie einer Viel- zahl verschiedener chemischer Substanzen ausgesetzt, welche zu einem oxidativen Stress fรผhren kรถnnen. Dieser wiederum kann die Regenerationsfรคhigkeit und Integritรคt der Darmwandbarriere negativ beeinflussen, so dass durch einen โ€ždurchlรคssigen Darmโ€œ (leaky gut) unerwรผnschte Substanzen durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen und die systemische Gesundheit und das Wohlbefinden vermindern kรถnnen.

Verwendete Zellen Die hier vorgestellten Untersuchungen wurden mit IPEC-J2-Zellen (ACC-701; Leibniz Insti- tut, DSMZ, Braunschweig, Deutschland) durchgefรผhrt. Die Zellen wurden routinemรครŸig in Dulbecco's Modifikation von Eagles Medium (DMEM; 1,0 g/L Glucose) mit 10 % Wachs- tumsgemisch und 0,5 % Gentamycin in einem Begasungsbrutschrank bei 37 ยฐC in einer Atmosphรคre aus 5 % CO2 und 95 % Luft bei nahezu 100 % Luftfeuchtigkeit kultiviert. Die Zellen wurden routinemรครŸig als Massenkulturen gezรผchtet und regelmรครŸig zweimal wรถ- chentlich mit frischem Kulturmedium subkultiviert. Fรผr die Experimente wurden Zellen aus 80 bis 90 % konfluenten Massenkulturen genommen. Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der VoรŸhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342 Laut Vergauwen (2015) sind IPEC-J2-Zellen โ€žintestinale Schweine-Enterozyten, die aus dem Jejunum eines neugeborenen ungesรคugten Ferkels isoliert wurden. Die IPEC-J2-Zell- linie ist einzigartig, da sie aus dem Dรผnndarm stammt und von Natur aus weder transfor- miert noch tumorerzeugend ist. IPEC-J2-Zellen ahmen die menschliche Physiologie bes- ser nach als jede andere Zelllinie nicht-menschlichen Ursprungs.โ€œ Die Zellen wurden ur- sprรผnglich 1989 von Helen Berschneider an der University of North Carolina isoliert (Ber- schneider 1989). Der Vorteil der IPEC-J2-Zelllinie als in vitro-Modell ergibt sich aus ihrer morphologischen und funktionellen ร„hnlichkeit mit intestinalen Epithelzellen in vivo. IPEC-J2-Zellen haben Mikrovilli auf ihrer apikalen Seite und Tight Junctions, die als Barriere wirken und die epi- theliale Funktionalitรคt widerspiegeln (Schierack et al. 2006). Vergauwen H (2015). The IPEC-J2 cell line. In: Verhoeckx K. et al. (eds) The Impact of Food Bio- actives on Health. Springer, Cham, pp. 125-134. https://doi.org/10.1007/978-3-319-16104-4_12. Berschneider HM (1989). Development of normal cultured small intestinal epithelial cell lines which transport Na and Cl. Gastroenterology 96:A41. Schierack P, Nordhoff M, Pollmann M, Weyrauch KD, Amasheh S, Lodemann U, Jores J, Tachu B, Kleta S, Blikslager A, Tedin K, Wieler LH (2006). Characterization of a porcine intestinal epithelial cell line for in vitro studies of microbial pathogenesis in swine. Histochem Cell Biol 125:293โ€“305. doi: 10.1007/s00418-005-0067-z

Versuchsaufbau Fรผr die Befeldung wurde die Handsonde auรŸerhalb des Brutschrankes senkrecht mit dem grรผnen Antennenstab nach unten in ein Tischstativ eingespannt. Die zu behandelnden Zellkulturen wurden direkt unter die Spitze des Antennenstabs plaziert. Die entsprechen- den Kontrollen befanden sich fรผr die gleiche Zeit in einem anderen Raum mindestens 5 m entfernt hinter mehreren Wรคnden. Im Vergleich zu den Experimenten aus 2022 (Testbe- richt vom 23. November 2022) erfolgte jetzt die Exposition bei Raumtemperatur innerhalb von 24 Stunden fรผr 3 x 20 Minuten in mehrstรผndigem Abstand. Bei Experimenten mit einer Vorinkubation der Zellen wurde an jedem Tag fรผr 3 x 20 Minuten befeldet.

Durchgefรผhrte Versuche Grundsรคtzlich wurde fรผr die Untersuchungen als standardisierter oxidativer Stress in der Umgebung der Zellen Wasserstoffperoxid zur Bereitstellung von reaktiven Sauerstoff- spezies (ROS) im Konzentrationsbereich zwischen 0,25 und 2 mM im Kulturmedium ver- wendet. Der Konzentrationsbereich hing vom jeweiligen Versuch und dem experimentellen Design ab. Als entsprechende Kontrollen dienten parallel angesetzte Zellkulturen ohne Be- feldung. Es wurden die folgenden Tests in Form von mehreren Replikaten pro Wasser- stoffperoxid-Konzentration durchgefรผhrt: 1 รœberlebensfรคhigkeit der Darmepithelzellen innerhalb von 24 Stunden bei Einwirkung von exogenem oxidativen Stress mit und ohne Befeldung mit der Handsonde des TESLA Oszillators Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der VoรŸhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342 2 Zellregeneration bei der gleichzeitigen Einwirkung von exogenem oxidativen Stress mit und ohne Befeldung mit der Handsonde des TESLA Oszillators 3 Aufbau der Integritรคt der Darmwandbarriere nach mehrtรคgiger Befeldung fรผr 3 x 20 Mi- nuten pro Tag mit der Handsonde des TESLA Oszillators. 4 Integritรคt der Darmwandbarriere nach Einwirkung von exogenem oxidativen Stress mit und ohne weitere Befeldung mit der Handsonde des TESLA Oszillators

Ergebnisse 1 Die Auswertung zeigte, dass bei Wasserstoffperoxid-Konzentrationen grรถรŸer 1 mM die รœberlebensfรคhigkeit der Zellen stets unter 7 % lag. Das galt auch fรผr die befeldeten Zellen. Ganz anders sah es bei niedrigeren Konzentrationen kleiner 1 mM aus. In die- sem Konzentrationsbereich kam es zu keinerlei Reduktion der รœberlebensfรคhigkeit der Zellen. Genau in diesem engen Konzentrationsfenster, nรคmlich bei 1 mM betrug die รœberlebensfรคhigkeit der unbefeldeten Kontrollzellen 42,8 ยฑ 3,0 %. Die รœberlebens- fรคhigkeit der mit dem Tesla Experimentierset befeldeten Zellen war dagegen erheblich hรถher und betrug 60,4 ยฑ 4,4 % (jeweils Mittelwerte ยฑ Standardabweichungen; drei Re- plikate). Der Unterschied zwischen beiden war statistisch signifikant (p โ‰ค 0,01, Wilco- xon-Mann-Whitney-Rangsummentest).

2 Die Zellregeneration der Darmepithelzellen lief unter Normalbedingungen ohne oxidati- ven Stress innerhalb von 12 Stunden so ab, dass nach dieser Zeit noch 32,8 ยฑ 5,4 % der Gesamtflรคche nicht besiedelt war (Abb. 1A). Die zusรคtzliche Befeldung unter die- sen Bedingungen fรผr 3 x 20 Minuten mit der Handsonde des TESLA Oszillators ergab eine Stimulation mit einem Wert fรผr die unbesiedelte Gesamtflรคche von 20,5 ยฑ 4,8 % (Abb. 1B) und unterschied sich damit signifikant vom Wert ohne Befeldung (p โ‰ค 0,05, Wilcoxon-Mann-Whitney-Rangsummentest). Der Verlauf der Zellregeneration bei gleichzeitigem oxidativem Stress durch 1 mM Wasserstoffperoxid im Kulturmedium verlief in allen Versuchen langsamer. Hier betrug der verbliebene zellfreie Raum ohne Befeldung 46,1 ยฑ 5,5 % (Abb. 1C) und durch die Protektion bei Befeldung mit der Handsonde des TESLA Oszillators nur 31,2 ยฑ 3,3 % (Abb. 1D). Somit wurde zwar die Wirkung des oxidativen Stress durch Wasserstoff- peroxid bei der Zellregeneration nicht vollstรคndig kompensiert, aber statistisch signifi- kant gegenรผber der unbefeldeten Kontrolle verbessert (p โ‰ค 0,01; Wilcoxon-Mann-Whit- ney-Rangsummentest). Alle Zahlenangaben sind Mittelwerte ยฑ Standardabweichungen aus drei Replikaten.

3 Die Messung des transepithelialen elektrischen Widerstands (TEER) als MaรŸ fรผr die Integritรคt der Darmwandbarriere auf Transwell-Kulturschaleneinsรคtzen nach 6-tรคgiger Inkubation ohne und mit Befeldung mit der Handsonde des TESLA Oszillators fรผr 3 x

Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der VoรŸhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342 A B

C D

Abb. 1: Regeneration der kultivierten Lungenzellen ohne (A, B) und bei gleichzeitigem oxidati- vem Stress (C, D) ohne (A, C) und mit (B, D) 3 x 20 Minuten Befeldung in 12 Stunden durch die Handsonde des TESLA Oszillators. Nรคhere Erlรคuterungen im Text.

20 Minuten pro Tag betrug 3.123 ยฑ 201 ฮฉ/cm2 und fรผr die unbefeldeten Kontrollzellen betrug er 2.561 ยฑ 187 ฮฉ/cm2 (jeweils Mittelwert ยฑ Standardabweichung). Im direkten Vergleich wurde durch die Befeldung mit dem Tesla Experimentierset der TEER um etwa 22 % im Vergleich zur unbefeldeten Kontrolle verbessert. Diese Verbesserung der Integritรคt der Darmwandbarriere durch die Befeldung mit der Handsonde des TESLA Oszillators war statistisch signifikant (p โ‰ค 0.05; Wilcoxon-Mann-Whitney-Rang- summentest). Alle Zahlenangaben sind Mittelwerte ยฑ Standardabweichungen aus zwei Replikaten).

4 Danach wurde die Zellschicht der Darmwandbarriere Konzentrationen von 0,5 mM und 1 mM Wasserstoffperoxid fรผr weitere 12 Stunden ausgesetzt. In dieser Zeit wurden die in der Vorinkubation bereits befeldeten Zellen nochmals fรผr 3 x 20 Minuten weiter be- feldet. Eine Quantifizierung der Messung ergab einen TEER von 199 ยฑ 10,3 ฮฉ/cm2 fรผr die Kontrollzellen und einen TEER von 277 ยฑ 8,5 ฮฉ/cm2 fรผr die befeldeten Zellen (Mit- telwerte ยฑ Standardabweichungen aus zwei Replikaten). Daraus ergibt sich fรผr die be-

Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der VoรŸhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342 feldeten Zellschichten ein um 39,2 % besserer Erhalt der Darmwandbarriere auch un- ter den Bedingungen des oxidativen Stress. Berรผcksichtigt man hierbei die Tatsache, dass die Integritรคt der Darmwandbarriere vor dem oxidativen Stress um etwa 22 % besser war als bei den Kontrollzellen, so hatte die Befeldung bei oxidativem Stress ei- nen protektiven Effekt von 39,2 % โ€“ 22 % = 17,2 %.

Versuchsleiter und verantwortlich fรผr die durchgefรผhrten Untersuchungen und den Inhalt des Testberichtes.

Prof. Dr. Peter C. Dartsch Diplom-Biochemiker

Dartsch Scientific GmbH Geschรคftsfรผhrer: Amtsgericht Walsrode HRB 206302 Auf der VoรŸhardt 25 Prof. Dr. rer. nat. Peter C. Dartsch Steuer-Nr. 45/202/10932 D-49419 Wagenfeld, Germany Diplom-Biochemiker USt-IdNr. DE 222586342